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Ein gemeinsames Signal gegen das KI-Training: Was Sie wissen sollten

Google, Microsoft, OpenAI und Anthropic unterstützen eine Einstellung in robots.txt. Dieser freiwillige Mechanismus ist jedoch noch ein Entwurf und garantiert nicht, dass Inhalte ausgeschlossen werden.

Generierte Illustration: Eine Person hält neben einer Website ein Schild mit der Aufschrift „No AI Training“, während Datenströme weiter zu KI-Systemen fließen. Eine robots.txt-Datei zeigt das Signal

Google, Microsoft, OpenAI und Anthropic unterstützen ein gemeinsames Signal, mit dem Websites ihren Widerspruch gegen die Nutzung ihrer Seiten zum Training von KI-Modellen ausdrücken könnten. Der am 30. Oktober 2026 angekündigte Mechanismus basiert auf einer vorgeschlagenen Anweisung für die Datei robots.txt. Er könnte es Website-Betreibern erleichtern, ihre Präferenzen mitzuteilen, gibt ihnen aber keine garantierte Kontrolle über die Nutzung ihrer Inhalte.

Ein Signal, das sich von Crawling-Regeln unterscheidet

Das Signal mit der Bezeichnung __usage_ai-training zielt auf das Training generativer Modelle ab. Es handelt sich nicht um eine Anweisung, die Suchmaschinen-Crawler daran hindern soll, eine Website zu durchsuchen: Das Crawling und die spätere Nutzung von Inhalten für das Training sind zwei unterschiedliche Themen.

Der Mechanismus wird im Rahmen eines individuellen Entwurfs der IETF vorgeschlagen, der Organisation für Internet-Standards. Es handelt sich nicht um einen fertigen Standard. PPC Land zufolge unterstützen die beteiligten Unternehmen seine Entwicklung auf freiwilliger Basis. Das Signal in einer robots.txt-Datei bedeutet daher allein nicht, dass Inhalte tatsächlich aus Trainingsdaten ausgeschlossen werden.

Die angekündigten Zeitpläne unterscheiden sich

Die berichteten Zusagen unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen. Microsoft plant, das Signal ab dem 1. Februar 2027 zu berücksichtigen. Google peilt den Beginn des Jahres 2027 an. OpenAI hat kein Datum genannt, und Anthropic gibt an, mit der Entwicklung der Unterstützung begonnen zu haben, ohne einen Zeitplan anzukündigen.

Diese Ankündigungen bedeuten nicht, dass die Funktion bereits einheitlich verfügbar ist. Website-Betreiber sollten die Aktualisierungen und Regeln der einzelnen Unternehmen prüfen, bevor sie ihre robots.txt-Datei ändern.

Was die Einstellung nicht regelt

Das Signal entfernt weder bereits erfasste Seiten noch Inhalte, die möglicherweise schon in Trainingsdatensätze aufgenommen wurden. Es verhindert auch nicht das Crawling der Website. Da die Nutzung des Signals freiwillig ist, bietet es außerdem keine allgemeine Garantie gegen die Verwendung von Seiten.

Für Website-Betreiber könnte der Vorschlag eine besser verständliche Möglichkeit bieten, eine Präferenz auszudrücken – sofern die betreffenden Dienste sie berücksichtigen. Er ersetzt jedoch weder die Prüfung der Richtlinien einzelner Anbieter noch andere Maßnahmen zur Zugriffsverwaltung. Die praktische Wirkung hängt von der tatsächlichen Umsetzung ab, die bei mehreren Anbietern noch aussteht.

KI-generierte Illustration · Ayo.

Quellen

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